Für wen kann sich ein Gutachten besonders lohnen?
Ein Restnutzungsdauer-Gutachten ist vor allem für Eigentümer interessant, die mit ihrer Immobilie steuerlich relevante Einkünfte erzielen oder eine vermietete Immobilie übernehmen beziehungsweise erwerben.
Welche Immobilien haben häufig erhöhtes Prüfpotenzial?
Besonders prüfenswert können ältere vermietete Bestandsimmobilien sein, bei denen der heutige Zustand von der pauschalen steuerlichen Annahme deutlich abweicht.
Hinweise können zum Beispiel Instandhaltungsstau, veraltete Haustechnik, größerer Modernisierungsbedarf oder eine Ausstattung sein, die nicht mehr dem heutigen Marktstandard entspricht.
Auch bereits durchgeführte Modernisierungen spielen eine Rolle. Entscheidend ist nicht ein einzelnes Merkmal, sondern die Gesamtbetrachtung des konkreten Objekts.
Wann ist das Potenzial eher geringer?
Bei sehr neuen, umfassend modernisierten oder ausschließlich selbst genutzten Immobilien ist ein Restnutzungsdauer-Gutachten häufig weniger relevant. Auch hier kommt es jedoch auf den konkreten Einzelfall an.
Warum hilft die kostenlose Ersteinschätzung?
Sie müssen nicht direkt ein kostenpflichtiges Gutachten beauftragen. Die kostenlose Ersteinschätzung hilft zunächst dabei, die wichtigsten Eckdaten Ihrer Immobilie einzuordnen und zu prüfen, ob eine vertiefte Betrachtung sinnvoll sein könnte.
Das spricht für eine genauere Prüfung
- Die Immobilie wird vermietet oder gewerblich genutzt.
- Es handelt sich um ein älteres Bestandsgebäude.
- Zustand, Haustechnik oder Ausstattung weisen erkennbaren Modernisierungs- oder Instandhaltungsbedarf auf.
- Die tatsächliche Nutzungssituation könnte von der pauschalen steuerlichen Annahme abweichen.
- Eine höhere jährliche AfA hätte bei Ihrem Gebäudeanteil einen relevanten wirtschaftlichen Effekt.